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Gleiche Chancen auf gute Bildung

Pressemitteilungen

Amtsblatt 11/2013: Der zweite Mannheimer Bildungsbericht bescheinigt gute Entwicklungen. SPD-Stadträtin Lena Kamrad sieht aber weitere Herausforderungen. Die neue bildungspolitische Sprecherin hat insbesondere den Übergang auf das Gymnasium im Auge.

Unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder Einkommen der Eltern: Jedes Kind muss die gleichen Chancen auf gute Bildung haben. Bildungsgerechtigkeit muss die zentrale Handlungsmaxime unserer politischen Arbeit sein.“ Mit diesen Worten beschreibt Stadträtin Lena Kamrad ihre Vorstellungen einer nachhaltigen Politik vor allem für die Kinder und Jugendlichen in Mannheim.

Sprachkenntnisse fördern

Die 29-jährige Feudenheimerin ist seit Anfang dieses Monats bildungspolitische Sprecherin der SPD-Gemeinderatsfraktion. Der kürzlich veröffentlichte zweite Mannheimer Bildungsbericht gibt ihr Anlass zur Reflexion des bisherigen Weges und Analyse weiteren Handlungsbedarfs.

Für die studierte Erziehungswissenschaftlerin Kamrad ist klar, dass sich Mannheim auf einem guten, aber schwierigen Weg befindet. „Bei der Kinderbetreuung hat die städtische Verwaltung alle Hebel in Bewegung gesetzt, um mehr Kapazitäten in Kitas und in der Tagespflege zu schaffen. Wir bleiben hier hartnäckig dran. Denn im Bereich der frühkindlichen Bildung können etwa durch Sprachförderung wichtige Weichen für den weiteren Bildungsweg der Kinder gestellt werden.“

Wirkungsvolle Instrumente nutzen

Fortschritte verzeichnet der Bildungsbericht bei den Abschlüssen: Knapp 70 Prozent der Absolventinnen und Absolventen erreichen das Abitur oder den Realschulabschluss, während immer weniger Schülerinnen und Schüler ohne Abschluss bleiben. Kamrad erklärt: „Diese Zahlen sprechen für eine erfreuliche Entwicklung. Aber wir müssen darauf achten, dass die soziale Schere beim Übergang auf das Gymnasium verkleinert wird. Nach wie vor spielt die Herkunft oder der soziale Hintergrund eine zu große Rolle.“

Die bisherigen Ansätze wirken, aber Kamrad betont: „Es gilt, Ganztagsschulen auszubauen, unser Mannheimer Unterstützungssystem Schule (MAUS) und die Sozialarbeit an Schulen weiterzuentwickeln. Ein weiteres Instrument für mehr Chancengleichheit ist die Gemeinschaftsschule.“ Folgerichtig führte Kamrad eines ihrer ersten Antrittsgespräche als bildungspolitische Sprecherin mit der Rektorin der Kerschensteiner Schule. Diese wird ab September die erste Gemeinschaftsschule in Mannheim. Kamrad ist sich sicher, dass weitere Schulen folgen werden.

Für Sie zum Nachlesen: Der 2. Bildungsbericht in voller Länge.

Foto: Lena Kamrad und die Schönauer Stadträtin Andrea Safferling sprachen vergangene Woche mit Rektorin Senger (Mitte).

 

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