Amtsblatt 18/2013: Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr hat mit dem Sozialticket einige Erfahrungen gesammelt. Ist das Sozialticket auch in unserer Metropolregion möglich? Diskutieren Sie mit am Freitag, 3. Mai um 17 Uhr im Stadthaus.
Etwa 5.000 Heidelberger/innen, 20.000 Personen in Mannheim und 10.000 Menschen in Ludwigshafen leben von der Grundsicherung. Mit den 382 Euro im Monat, die ihnen zur Verfügung stehen, können sie nach dem rechtlich vorgesehenen Bedarf etwa fünf Mal beispielsweise ein Amt aufsuchen.
Kommen Arztbesuche oder alltägliche Besorgungen hinzu, reichen diese Möglichkeiten nicht aus.
Den Bericht der Rhein-Neckar-Zeitung zur Veranstaltung finden Sie hier.
„Um am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können, gehört gerade heutzutage die Chance, mobil unterwegs sein zu können. Deshalb haben viele Städte und Regionen das Sozialticket eingeführt – mit Erfolg“, weiß Ralf Eisenhauer, Vorsitzender der SPD-Gemeinderatsfraktion in Mannheim. Zahlreiche Menschen konnten dadurch auf den ÖPNV umsteigen.
Die SPD-Fraktionen aus Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen fordern ein Sozialticket für die Metropolregion und möchten dieses Thema mit Ihnen diskutieren am Freitag, den 3. Mai 2013, 17 bis 19 Uhr im Ratssaal, Stadthaus in N 1.
Mit ihnen diskutieren: Dr. Klaus Vorgang. Sein Rhein-Ruhr-Verkehrsbetrieb sammelte mit dem Sozialticket gute Erfahrungen. URN-Geschäftsführer Rüdiger Schmidt vertritt die Verkehrsunternehmen der Region. Mit dabei sind auch die SPD-Fraktionsvorsitzenden aus Heidelberg, Prof. Dr. Anke Schuster, Heike Scharfenberger aus Ludwigshafen und aus Mannheim Ralf Eisenhauer, der eine spannende Diskussion erwartet: „Ich freue mich auf Ihre Fragen. Kommen Sie einfach vorbei und diskutieren Sie mit!"