Mit einer Landesgartenschau die Entwicklung vorantreiben, Bürgerbeteiligung im gesamten Prozess als wichtiges Kriterium begreifen: Stadtrat Reinhold Götz nahm wertvolle Infos aus einer Konversionsfahrt nach Trier mit. Derweil findet die Mannheimer Bürgerbeteiligung auch in der Wissenschaft Anerkennung.
Gartenschau löste Investitionen aus
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Rund 30 Mannheimer Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung besuchten ehemalige militärische Konversionsflächen im pfälzischen Trier. In der Gruppe fanden sich auch Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz sowie Stadträtinnen und Stadträte, darunter SPD-Konversionsexperte Reinhold Götz.
Um von den Erfahrungen in der Moselstadt zu lernen, informierten sich die Gäste von Rhein und Neckar in Vorträgen von Trierer Fachleuten und besichtigten die umgewandelten Gelände auf dem Petrisberg.
Bürgerinnen und Bürger im gesamten Prozess beteiligen
Reinhold Götz war von den Ideen und der Entschlossenheit seiner Kolleginnen und Kollegen in Trier beeindruckt. Er verwies nach der Fahrt auf die Landesgartenschau, die 2004 auf Konversionsflächen stattfand: „Wir können uns in unserer Ansicht bestätigt sehen, unseren Prozess mit einer Bundesgartenschau zu verbinden. In Trier hat die Landesgartenschau die Entwicklung vorangetrieben und Investitionen ausgelöst. Das wollen wir auch bei uns schaffen.“
Auch in einem zweiten Punkt sah Götz den Mannheimer Kurs bestätigt: „Der Trierer Oberbürgermeister Klaus Jensen sprach von der Bedeutung, immer und immer wieder Partizipation zu ermöglichen. Genau das sieht auch die SPD als Erfolgsfaktor. Deshalb freue ich mich über die heute mitgereisten Zukunftslotsinnen und -lotsen.“
Lob aus der Wissenschaft
Die Verwaltung hatte vergangenes Jahr Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, Zukunftslotse zu werden, um ehrenamtlich den Prozess in der Quadratestadt zu begleiten und zu steuern. Deshalb sieht Götz Mannheim in Sachen Bürgerbeteiligung auf dem richtigen Weg: „Die Lotsinnen und Lotsen sind ein Baustein in der Mannheimer Bürgerbeteiligung, die bereits jetzt in der Wissenschaft Beachtung findet, wie ein Aufsatz von Dr. Bergmann zeigt.“
In der aktuellen Juni-Ausgabe der Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ wird die Position des Konversionsbeauftragten und dessen Aufgabe, die gesamte Bürgerschaft einzubeziehen, lobend erwähnt: „Dies ist ein praktisches Beispiel, wie Bürgerbeteiligung die repräsentative Demokratie beleben kann.“
Die Stadt Trier verfügt über langjährige Konversionserfahrungen. 1999 zogen die französischen Truppen ab und hinterließen eine Fläche über 632 Hektar, über die Hälfte davon waren allerdings Freiflächen. In Mannheim werden nach dem Abzug der amerikanischen Soldaten bis 2015 über 510 Hektar umgewandelt.
Das untere Foto zeigt Stadtrat Reinhold Götz und Mannheims Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz auf dem Petrisberg in Trier.
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