Filmpräsentation am 9. November
Am 9. November zeigt ein Bündnis kultureller, religiöser und politischer Vertreter den Dokumentarfilm „Die Arier“, der Hintergründe und heutige Entwicklungen des Begriffs beleuchtet. Dazu gibt es ein Erfahrungsgespräch mit Regisseurin Mo Asumang. Los geht es um 19.30 Uhr in der Jüdischen Gemeinde.
Mannheim ist eine tolerante und offene Stadt – und dennoch sind auch hier die Themen Hetze und Rassismus präsent, nicht erst seitdem die NPD im Gemeinderat vertreten ist. Deshalb hat ein Bündnis aus Vertretern der jüdischen Gemeinde, der Gesellschaft Christlich Jüdischer Zusammenarbeit Rhein Neckar, von „Mannheim sagt Ja!“, dem Capitol Mannheim, der SPD und den Grünen die Journalistin Mo Asumang eingeladen, ihren Film zu zeigen und über ihre Erfahrungen zu sprechen. Die Veranstaltung findet statt am:
Montag, 9. November, 19.30 Uhr
Jüdische Gemeinde, F3,4.
Wohl noch nie hat sich jemand filmisch derart konkret an das Thema „Arier“ gewagt. Und das obwohl unter der vermeintlichen Marke „Arier“ in Deutschland gegen Menschen anderer Religion, Hautfarbe oder Geschlechtsorientierung gehetzt und gemordet wurde und wird.
Auf einer persönlichen Reise versucht die Afrodeutsche Mo Asumang herauszufinden, was hinter der Idee vom „Herrenmenschen“ steckt. Sie begibt sich zu Pseudo-Ariern auf Nazidemos, reist zu den wahren Ariern in den Iran, trifft sich in den USA mit weltweit berüchtigten Rassisten und begegnet dem Ku Klux Klan. Der Dokumentarfilm „Die Arier“ ist „le tour de force“ in die Abgründe des Rassismus.
Die Vorstellung ist öffentlich, der Eintritt frei.
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Der Flyer zum Download (pdf)