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Fernunterricht an Schulen - Ministerin in der Verantwortung !

Arbeitsgemeinschaften

Zumeldung der Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) Mannheim „Ministerin Eisenmann erwägt hälftigen Fernunterricht“ 18.5.20

Kultusministerin Eisenmann kündigt an, dass nach den Pfingstferien immer wechselweise der Unterricht an den Grundschulen stattfinden solle. Präsenzunterricht und Fernunterricht sollen sich abwechseln. Klar ist noch immer nicht, wie dieser Fernunterricht aussehen soll.

„Es kann nicht sein, dass die Eltern weiterhin mühsam den Fernunterricht mit Assistenzunterricht füllen müssen. Frau Eisenmann sollte das große Ganze im Blick haben und endlich ein verlässliches digitales Konzept entwickeln“, so die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB), Sabine Leber-Hoischen. Die Voraussetzungen in den Familien seien unterschiedlich. Es sei unerträglich, wie Kinder zunehmend abgehängt würden.

Die Bildungsexpert*innen in der SPD erwarten, dass ein Konzept entwickelt wird, wie die Kinder in der „Fernunterrichtszeit“ von den Lehrkräften unterrichtet werden können. „Es müssen digitale Konzepte entwickelt und vorangetrieben werden“, so die Vorsitzende weiter. Das Unterrichten zu Hause bestehe aus mehr als dem Kopieren von Arbeitsblättern. Die Kinder bräuchten zu Hause aber auch die Infrastruktur mit digitalen Endgeräten und genügend Datenvolumen.

Geld habe die Bundesregierung zur Verfügung gestellt. Das müsse nun aber bis nach den Pfingstferien sinnvoll investiert werden. Das sei eine sehr große Herausforderung, zumal die Schulen noch nicht entsprechend ausgestattet seien. Die Landesregierung müsse dafür sorgen, dass Schulträger umgehend Unterstützung erhalten, die Kinder, die es benötigen, ausgestattet werden und die Schulen digital aus- und fortgebildet werden.

„Wir dürfen die Lehrkräfte nicht allein lassen“, bekräftigt Andreas Lindemann, der stellvertretende Vorsitzende, „Sie geben ihr Bestes und brauchen dringend Unterstützung.“ Es könne nicht sein, dass z.B. unterschiedliche Lernplattformen genutzt werden. Die Lehrkräfte sind engagiert und kreativ – dies gelte es zu nutzen und einen gemeinsamen Weg zu finden. Hier sieht die Arbeitsgemeinschaft für Bildung die Ministerin in der Verantwortung.

 

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