Vor wenigen Wochen fand der erste Mannheimer Kindergipfel statt. Die Kinder schlossen dabei mit den Stadträtinnen und Stadträten Kümmerer-Verträge über ihre Wünsche und Forderungen ab: Ein Mitglied des Gemeinderats verpflichtete sich dabei jeweils, sich um das vorgebrachte Anliegen zu kümmern. Die erste Forderung wurde bereits umgesetzt. Das teilte Stadträtin Nazan Kapan mit.
Erste Kindergipfel-Forderung umgesetzt - weitere Forderungen sind in Arbeit
Pressemitteilungen
Stadträtin Nazan Kapan meldet erste Ergebnisse für die Hochstätt
Stadträtin Nazan Kapan wollte sich beispielsweise darum kümmern, dass kaputte Gehwegplatten im Karolinger Weg auf der Hochstätt ausgetauscht werden. Diese hatten bei den Kindern für Unmut gesorgt. Daraufhin hatte sich die Stadträtin an die Verwaltung gewandt. Wenige Tage später hatte der zuständige Fachbereich der Verwaltung die Sache erledigt.
Nazan Kapan zeigte sich erfreut: „Ich danke den zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung sehr, dass sie so schnell reagiert haben. Dies war mir besonders wichtig, damit wir den Kindern nach dem Gipfel schnell Rückmeldung geben können. So können sie sehen, dass wir ihre Forderungen berücksichtigen und nicht viel Zeit vergehen muss. Ich hoffe, dass wir dies bei vielen Kümmerverträgen schaffen.“ Einen weiteren Vorort-Termin hat Nazan Kapan bereits ausgemacht. Dann geht es um den von den Kindern gewünschten Zebrastreifen vor der Astrid-Lindgren-Schule.
Stadträtin Prof. Heidrun Kämper bleibt am Ball für Innenstadt/Jungbusch und den Lindenhof
Auch Stadträtin Prof. Heidrun Kämper, die u. a. Aufgaben in Innenstadt und Jungbusch übernommen hatte, hatte sich gleich daran gemacht, den Anliegen der Kinder nachzugehen. In einem Schreiben an Bürgermeisterin Kubala übermittelte sie die Wünsche und Anregungen, die sich vor allem auf die Einrichtung neuer und die attraktivere Gestaltung bereits bestehender Spielplätze bezogen; an Bürgermeister Specht wandte sie sich wegen der Verlegung der Haltestalle Dalbergstraße an die Oberfläche und wegen des Themas kostenloser öffentlicher Nahverkehr für Kinder und Jugendliche. „Letzteres sind natürlich Themen, bei denen es keine schnelle Lösung gibt. Das habe ich auf dem Kindergipfel auch deutlich gemacht“, merkt die Stadträtin dazu an. Wichtig sei in jedem Fall aber, sich mit den Anliegen der Kinder auseinanderzusetzen, ihnen gut zuzuhören und ihnen gegenüber dann auch zu begründen, weshalb die Umsetzung der einen oder anderen Idee manchmal lange auf sich warten lasse oder gar nicht realisiert werden könne.
Gute Nachrichten gibt es jedenfalls schon aus dem Dezernat von Bürgermeisterin Kubala. Die Sauberkeit auf den Spielplätzen in der Stadt soll verbessert, mögliche Angsträume sollen beseitigt werden. Das gilt beispielsweise für den Spielplatz „Pfalzplatz“ auf dem Lindenhof, wo die Stadt den Rückschnitt der dort wachsenden niedrigeren Büsche, die auf Kinder bedrohlich wirkten, zugesagt hat.
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