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SPD Mannheim - Seckenheim Hochstätt Suebenheim

Durchgehender Grünzug entscheidend

Kommunalpolitik

Visualisierung der aktuellen Planung (Stadt Mannheim, Fachbereich Presse und Kommunikation, Bild: Büro RMP)

Vor der Entscheidung des Gemeinderats zu den weiteren Planungen des Grünzugs am kommenden Dienstag betont die SPD: Das mittlerweile über mehrere Jahre erarbeitete Konzept ist nur mit einer Verlegung der Straße „Am Aubuckel“ schlüssig.

Im Rahmen der Planungen für den Grünzug Nord-Ost soll der Gemeinderat am Dienstag über die weiteren Planungen beschließen. Dabei geht es nun darum, ob die Straße „Am Aubuckel“ verlegt werden soll.

Chance für Generationen nutzen

Für die SPD ist dies zwingend notwendig. Fraktionsvorsitzender Ralf Eisenhauer erklärt: „Wir fordern einen möglichst durchgehenden Grünzug vom Luisenpark über die Au bis zum Vogelstangsee. Dies setzt eine Verlegung der Straße voraus. Dadurch wird es möglich, die ursprünglichen Landschaftsformen Hochgestade und Flussaue zu verbinden, Biotope zu vernetzen, Radwegeverbindungen zu schaffen und einen zentrumsnahen Naturerlebnisraum von hoher Qualität zu entwickeln. Wir bleiben bei unserer klaren und verlässlichen Position und stehen zum Bürgerentscheid und zu den Beschlüssen des Gemeinderats.“

Dabei geht es um beeindruckende Möglichkeiten, wie die europaweiten Ideenwettbewerbe und mehrere Gutachten gezeigt haben. Der Fraktionsvorsitzende sagt: „Wir wollen großzügige Erholungsräume für uns alle nah am Stadtzentrum, eine Aufwertung der Kleingarten- und Sportanlagen, die Einbeziehung des Landschaftsschutzgebiets Feudenheimer Au sowie attraktive Wohnmöglichkeiten in Käfertal und Feudenheim. Es ist eine Chance für Generationen.“

Wirtschaftliche Verantwortlichkeit für BUGA

„Eine Verlegung der Straßenabschnitts zwischen der „Neustadter Straße“ und der Straße „Wingertsbuckel“ an die Riedbahntrasse führt dazu, dass etwa 15.000 Fahrzeuge weniger am Tag den verbleibenden Abschnitt zwischen „Wingertsbuckel“ und „Feudenheimer Hauptstraße“ befahren. Von den heute dort vier Spuren für Autos können künftig zwei in breite Radwege umgebaut werden. Dies bedeutet eine enorme Lärmentlastung für die Menschen in Feudenheim“, wie Stadtrat Dr. Boris Weirauch erinnert.

Eisenhauer betont: „All dies ist nur mit einer Straßenverlegung möglich. Sollte die Straße am Aubuckel so bestehen bleiben, muss man prüfen, ob die Durchführung einer Bundesgartenschau 2023 unter solchen Voraussetzungen wirtschaftlich überhaupt verantwortbar ist. Ohne Straßenverlegung sehen wir die Gefahr einer unattraktiven Blümchenschau zu nicht vertretbaren Kosten ohne irgendwelche dauerhaften Verbesserungen für Mensch und Umwelt.“

 

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