
Gabriele Katzmarek: "Zahlreiche Projekte stehen vor dem Aus."
SPD Mannheim - Seckenheim Hochstätt Suebenheim
Finanzen/Wirtschaft

Gabriele Katzmarek: "Zahlreiche Projekte stehen vor dem Aus."
12 Millionen Euro muss die Stadt Mannheim in den kommenden Monaten bei den Arbeitsförderungsmaßnahmen des Jobcenters einsparen. Verdanken tut dies die Stadt Mannheim Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen, die sich für eine Kürzung der Arbeitsförderung von Hartz-IV-Beziehern um 1,3 Milliarden Euro auf 5,3 Milliarden einsetzt. Insgesamt muss die Stadt Mannheim damit einen Rückgang der Fördermittel von 40 Prozent verkraften. Die Regierung spart damit vor allem auf Kosten der Arbeitslosen. Das zeigt sich in Mannheim besonders deutlich an den abgeschmolzenen Fördermaßnahmen. Bisher wurden 1.200 Zusatzjobs auf ganz unterschiedliche Art und Weise gefördert; jetzt werden diese bis auf 400 Stellen abgebaut. Das betrifft insbesondere Zusatzjobs bei Sportvereinen, Kultureinrichtungen, Senioreneinrichtungen oder im Bereich des Stadtteilservice. Zahlreiche Projekte zur Integration von Langzeitarbeitslosen stehen damit vor dem Aus. Besonders beunruhigend ist darüber hinaus, dass Ministerin von der Leyen den Etat 2012 und 2013 um jeweils eine weitere Milliarde kürzen will. Das käme letztlich einem Kollaps des derzeitigen Systems der Förderung von Langzeitarbeitslosen in Mannheim gleich. „Leidtragende sind am Ende die Arbeitssuchenden“, so SPD-Stadträtin Gabriele Katzmarek. „Gerade die Langzeitarbeitslosen sind auf spezielle Förderprojekte angewiesen, um zurück in den ersten Arbeitsmarkt zu kommen. Der kontinuierliche Rückgang der Zahl der Langzeitarbeitslosen in den letzten Jahren lässt sich nicht allein auf den wirtschaftlichen Aufschwung zurückführen, sondern ist zugleich dem besonderen Engagement der Jobcenter geschuldet.“
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