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SPD Mannheim - Seckenheim Hochstätt Suebenheim

Bus und Bahn zum kleinen Preis

Finanzen/Wirtschaft

Amtsblatt 29/2012: Seit diesem Monat gibt es in Mannheim das Sozialticket: Günstigere Mehrfachkarten für Mannheimerinnen und Mannheimer, die etwa Sozialhilfe bekommen. Sozialpolitische Sprecherin Marianne Bade sieht einen guten Anfang gemacht.

Um einen Arzt zu besuchen, zum Bürgerdienst zu kommen oder soziale Kontakte zu pflegen, ist der öffentliche Nahverkehr unerlässlich. Viele Mannheimerinnen und Mannheimer können sich aber ein Ticket nicht leicht leisten, gerade wenn viele Fahrten anstehen. Dafür gibt es seit Beginn des Monats in Mannheim das Sozialticket. Von der SPD-Fraktion im Gemeinderat vorangetrieben, hilft es durch vergünstigte Fahrkarten, zum Ziel zu kommen.

Teurer Nahverkehr, wenn es überall fehlt

Stadträtin Marianne Bade, sozialpolitische Sprecherin der SPD-Gemeinderatsfraktion, erklärt: „Wenn man nur wenige hundert Euro im Monat hat, kann eine Fahrt zum Arzt oder zur Behörde sehr teuer sein. Im Hartz-IV-Satz sind nur 19,20 Euro für den ÖPNV vorgesehen. Dieses Geld aufzusparen, fällt nicht leicht, wenn es sonst auch an allen Ecken und Enden fehlt. Sind Sie regelmäßig auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen, reicht das überhaupt nicht aus.“

Ralf Eisenhauer, Vorsitzender der SPD-Gemeinderatsfraktion, ergänzt: „Die SPD hat mit ihrer Initiative zum Sozialticket einen ersten Schritt geschafft. 400.000 Euro stellt die Stadt Mannheim jährlich dafür zur Verfügung.“

Monatsticket für 20 Euro als Ziel

Das Sozialticket gibt es für Mannheimerinnen und Mannheimer, die etwa auf Hartz IV, Sozialhilfe, Arbeitslosengeld II oder Asyl-Hilfe angewiesen sind. Zum Preis von fünf Euro gibt es nun Mehrfachkarten in 5er-Blocks – bis zu zwei pro Person monatlich. Der Normalpreis liegt bei 10,30 Euro. Gegen Vorlage des Sozialpasses sind die Tickets im RNV-Kundenzentrum im Stadthaus erhältlich.

Für die SPD ist es ein guter Anfang, bei dem es aber nicht bleiben darf, wie Marianne Bade erklärt: „20 Euro für ein Monatsticket im Stadtgebiet haben wir in unserem Antrag gefordert. Dieses Ziel behalten wir bei. Andere Städte in Deutschland haben vorgemacht, dass Sozialtickets funktionieren: Mehr Einnahmen, weniger Schwarzfahrten, weniger Kontrolleure! Trotzdem ist das jetzige Sozialticket eine Basis, auf der wir aufbauen können. Mannheim wird wieder sozialer, nach dem die CDU vor einigen Jahren ein ähnliches Programm gestrichen hat.“

Marianne Bade (oben) und Ralf Eisenhauer (unten) sind froh über das neue Sozialticket.

 

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