SPD-Initiative beschert Mehreinnahmen für die Jugendarbeit
Der auf Initiative der SPD eingeführte „Bürgereuro“ hat vielen Vereinen in Mannheim zusätzliche Einnahmen beschert. In einer aktuellen Informationsvorlage an den Gemeinderat teilt die Stadtverwaltung mit, dass die Jugendarbeit der Vereine mit zusätzlich 37.134 Euro im Jahr 2010 gefördert wurde.
Da in diesem Sonderfonds „Bürgereuro“ für die Jahre 2010/2011 einmalig insgesamt 100.000 Euro zur Verfügung standen, waren für das Jahr 2011 noch mehr als 60.000 Euro übrig. Diese verbliebenen Mittel werden nun im Lauf des Jahres 2012 rückwirkend für 2011 vergeben.
Ziel des Bürgereuro war es, die Jugendarbeit und das bürgerschaftliche Engagement in allen Stadtteilen zu fördern: Für jeden gespendeten Euro an einen Verein legt die Stadt im Folgejahr einen Euro drauf – maximal 500 Euro jährlich. Im Fokus standen Vereine mit aktiver Jugendarbeit. Ralf Eisenhauer, Vorsitzender der SPD-Gemeinderatsfraktion, zeigte sich zufrieden mit den ersten Ergebnissen des Projekts: „Durch unsere Initiative konnten wir die Vereine belohnen, die in der Jugendarbeit besonders aktiv sind.
Das Modell „Bürgereuro“ ist ein guter Weg, um auch in finanziell schwierigen Zeiten die Spendenbereitschaft von Vereinsgönnerinnen und -gönnern zu erhalten und ein Zeichen dafür zu setzen, dass sich Engagement und Bürgersinn auszahlen.“ Andrea Safferling, sportpolitische Sprecherin der SPD-Gemeinderatsfraktion, freute sich über die breite Verteilung der Mittel: „Über 90 Vereine in allen Stadtteilen haben vom Bürgereuro profitiert. Vom Sportverein, über die Karnevalsgesellschaft und den Jugendtreff bis zum Freundeskreis der Stadtbibliothek – alle wurden für ihren Einsatz belohnt.“
Dadurch sei es möglich gewesen, Jugendarbeit genau dort zu fördern, wo Vereine sich in hohem Maße engagieren. Das Ergebnis veranschauliche, dass die Initiative der SPD angenommen wurde. Die Schönauerin Safferling fuhr fort: „Wir haben gezeigt, dass man mit gezielten Maßnahmen spürbare Verbesserungen erreichen kann. Das ist auch in Zeiten knapper Haushaltskassen möglich.“ Eine Übersicht über die Verteilung der Mittel nach Bezirken und Vereinen finden Sie hier.