Stadtrat Thorsten Riehle kümmert sich um die Neckarstadt-West
Die Ankündigung von Deutscher Bahn und Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN), den Bahnhof in der Neckarstadt-West schließen zu wollen, hat bei der SPD für große Verwunderung gesorgt. In einem Antrag an den Gemeinderat fordert sie, die Schließung zu überdenken.
Erfahren Sie Neues zuerst: Aktuelle Stellungnahmen und Einladungen der SPD- Gemeinderatsfraktion, bis zu 4x im Monat per Email direkt an Sie - einfach anmelden!
Die Stadträte Reinhold Götz und Thorsten Riehle, die sich um den Stadtteil kümmern, erklären: „Der Neubau der Landeserstaufnahmestelle (LEA) sowie die Nutzung des Ochsenpferchbunkers als Stadtarchiv erschließen neue Perspektiven: Deshalb fordern wir dringend dazu auf, die Schließung zu überdenken.“ Stadtrat Dr. Boris Weirauch, SPD-Sprecher für Verkehrspolitik, ergänzt: „Die weiteren Entwicklungen im Stadtteil müssen berücksichtigt und ein neues Konzept für den Fortbestand des Bahnhofs geprüft werden.“
Für Holger Keck, SPD-Sprecher im Bezirksbeirat, ist der derzeit schlechte Zustand kaum überraschend: „Der Bahnhof wurde seit Jahren vernachlässigt. Es ist nahezu ein positives Zeichen, dass trotzdem täglich über 100 Leute die Station Nutzen. Denn für mich heißt das: Werten wir den Bahnhof auf, wird er auch wieder ein gern genutzter Haltepunkt im Stadtteil.“
Antrag "Bahnhof Neckarstadt-West erhalten und entwickeln"