Header-Bild

SPD Mannheim - Seckenheim Hochstätt Suebenheim

Auswirkungen der Verlegung der Straße Am Aubuckel - Kleingärtner beteiligen und gemeinsam aufwerten.

Anträge

Was passiert mit der Straße Am Aubuckel? Um den durchgehenden Grünzug Nord-Ost zu ermöglichen, soll die Straße weichen. Aus den bisher bekannten Verlegungsvarianten, sieht die Verwaltung die Riedbahnparallele als beste Lösung.

Die SPD fordert in einem Antrag, die Vorteile und Nachteile herauszustellen, wenn die Straße verlegt wird im Vergleich zum Ist-Zustand. Zudem sollen die Kleingärtnerinnen und Kleingärtner bei den Planungen zur Bundesgartenschau intensiv beteiligt werden. Bis zu einer Million Euro könnten dafür zur Verfügung gestellt werden.

 

Antrag zur Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Technik am 21.10.2014, zu TOP 2 und zur Sitzung des Gemeinderats am 25.11.2014

Der Gemeinderat möge beschließen:

1. Die Verwaltung erarbeitet im Zuge der weiteren Planungen zur Bundesgartenschau gemeinsam mit den Vereinsvorständen der vorhandenen Gartenanlagen in der Au ein Gesamtkonzept zur Aufwertung des Gesamtbereichs. Dazu gehören unter anderem Fragen der Neuordnung von Vereinsgebieten und Strukturen, mögliche Zusammenführung der Vereine, Verbesserungen der technischen Infrastruktur (zum Beispiel Wege, Spielplätze, Gastronomie), aber auch die Überarbeitung von Gestaltungs- und Nutzungskonzepten für ein zukunftsfähiges urbanes Gärtnern. Außerdem soll gemeinsam mit den Kleingärtnerinnen und Kleingärtnern frühzeitig die inhaltliche Beteiligung am Programm der Bundegartenschau 2023 erarbeitet werden. Neben den bereits in der Vorlage genannten 6,5 Mio. Euro für die Neuordnung der Schützengesellschaft 1744 werden für diese Maßnahmen der Kleingärtner   aus dem vorgesehenen Budget für die Bundesgartenschau 2023 bis zu 1 Million Euro im Zeitraum bis 2020 bereitgestellt.

2. Die Verwaltung untersucht im Rahmen der weiteren Planung für die Verlegung der Straße Am Aubuckel folgende Aspekte tiefergehender und berichtet dem Gemeinderat: Wie sind mittelfristig die Vor- und Nachteile einzuschätzen für Mensch (insbesondere Lärm), Natur (Tiere und Pflanzen, Boden, Wasser, Luft, Klima, Landschaft) und Wirtschaft (Verkehr) bei

                        a) der Verlegung der Straße am Aubuckel entlang der Riedbahn,

                        b) bei einer ersatzlosen Streichung der Straße am Aubuckel

jeweils im Vergleich zum Ist-Zustand der Straße Am Aubuckel?

Begründung:

Die Kleingärten sollen eine bedeutende Rolle bei der Bundesgartenschau 2023 spielen. Gleichzeitig werden sie durch die Aufwertung ihrer Anlagen profitieren. Damit dies gelingt, ist eine frühzeitige Beteiligung der Aktiven vor Ort notwendig.

Für die Verwirklichung des Grünzugs Nordost ist die Herausnahme der Straße Am Aubuckel zwischen Käfertal-Süd und Feudenheim von großer Bedeutung, damit dieser Grünzug nicht von einer vielbefahrenen Straße durchschnitten wird. Zugleich werden bei der Verlegung Eingriffe erforderlich, die Auswirkungen haben auf Mensch, Natur und Wirtschaft. Deshalb bedarf es einer genaueren Abwägung dieser Auswirkungen, wofür vertiefte Untersuchungen notwendig sind.

 

Homepage SPD-Gemeinderatsfraktion Mannheim

 

Landtagswahl 2016