Auf Anwohner zugegangen: Ralf Eisenhauer (3. v.re.). (Foto: Osthues)
Tempo 30, Durchfahrt zum Ulmenweg nur für Anwohner und eine Arbeitsgruppe zur künftigen Buslinienführung: SPD-Fraktionsvorsitzender Ralf Eisenhauer ist zufrieden mit den Ergebnissen nach einem Vor-Ort-Termin im Centro Verde.
Zentrumsnah Wohnen im Grünen. Das verspricht bereits der Name des neu entstehenden Viertels im Herzogenried. Durch die Planungen der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV), die Linienführung der Busse durch das Gebiet zu leiten und die Umbauarbeiten im Ulmenweg befürchteten die Anwohnerinnen und Anwohner im Centro Verde, dass es schnell mit der Ruhe vorbei sein könnte.
SPD-Fraktionsvorsitzender Ralf Eisenhauer setzte sich bei der städtischen Verwaltung für eine Überprüfung der Planungen ein. Aufgrund dessen kam es nun zu einem Vor-Ort-Gespräch mit Vertretern der städtischen Verwaltung, in dem die Kritikpunkte vorgetragen und Lösungen gesucht wurden.
Alternativen für Buslinien sollen gesucht werden
Die Runde erzielte erste Ergebnisse, wie Ralf Eisenhauer berichtet: „Die Durchfahrt zum Ulmenweg wird nur für Anlieger möglich sein. Zudem gilt Tempo 30 in der Straße ‚An der Radrennbahn‘. In den kommenden Monaten soll eine Arbeitsgruppe klären, welche Möglichkeiten es für den öffentlichen Nahverkehr gibt, damit die Busse nicht durch das Neubaugebiet fahren müssen.“ Trotzdem werden sich die Anwohnerinnen und Anwohner für einige Monate mit der Busführung anfreunden müssen, da die Umbauarbeiten im Ulmenweg keine Alternative zulassen.
Stadtrat Reinhold Götz, Vorsitzender des Bezirksbeirats der Neckarstadt-Ost, zeigte sich zufrieden mit den erzielten Ergebnissen: „Die städtische Verwaltung zeigt mit ihrer schnellen Reaktion, dass sie die Sorgen der Menschen, wie etwa im Centro Verde, ernst nimmt. Das Viertel soll weiterhin ein ruhiges Wohngebiet bleiben, wie es angedacht war. In den kommenden Monaten kann nun in Ruhe nach Alternativen insbesondere für die Buslinien gesucht werden. Auf diese Weise werden die Menschen beteiligt und eine hoffentlich für alle verträgliche Lösung gefunden.“