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Arbeitsgemeinschaft Job-Center (ARGE) erhalten

Finanzen/Wirtschaft

Stadtrat Joachim Horner: „Stadt und Arbeitsagentur sollen ihre erfolgreiche Arbeit fortsetzen.“

Die Zahlen belegen es: die Zusammenarbeit von Stadt und Arbeitsagentur in der Arbeitsgemeinschaft Job-Center, kurz ARGE genannt, funktioniert. Sie funktioniert so gut, dass es gelungen ist, die Arbeitslosenquote bei den unter 25-Jährigen auf 3,6 Prozent zu drücken und damit Platz 1 der Rangliste großer Städte bei der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit zu erreichen. Innerhalb von drei Jahren hat sich die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen von 1.200 auf 78 verringert.

Und auch bei der Qualifizierung und Vermittlung Erwachsener steht die ARGE gut da. Umso unverständlicher ist es für die SPD-Fraktion, dass die Zusammenarbeit nun bedroht ist. „Es ist doch den Betroffenen – Arbeit Suchenden wie Beschäftigten der Job-Center - überhaupt nicht vermittelbar, weshalb die notwendige Grundgesetzänderung immer noch nicht in Sicht ist“, macht Fraktionsvorsitzender Dr. Stefan Fulst-Blei seinem Ärger Luft. Insbesondere ist er enttäuscht darüber, dass die baden-württembergische Ministerin für Arbeit und Soziales, Monika Stolz, bei ihrem vor kurzem stattgefunden Besuch im Job-Center Mannheim sich nicht klipp und klar für eine rasche Grundgesetzänderung und damit den Erhalt der Arbeitsgemeinschaft ausgesprochen hat.

Schließlich habe sich die Leistungsgewährung aus einer Hand bewährt. „Die Regelung, wie wir sie in Mannheim haben, hat die Beratung verbessert, die Vermittlungsquote erhöht und überflüssige Bürokratie abgebaut“, nennt der stv. Fraktionsvorsitzende Joachim Horner die großen Vorteile der ARGE. Das sollten Argumente sein, die auch die Landesregierung überzeugen.

 

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