
Gemeinsame Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaften für Bildung in Mannheim und Ba-den-Württemberg (AfB) und dem Arbeitskreis Selbstaktiv Mannheim sehr erfolgreich !
Teil 1 – „Markt der Möglichkeiten“
Inklusion, ein Thema, das die Gesellschaft bewegt ! Doch wie findet diese statt ? Was wird ge-tan ? Wo gibt es gute Beispiele ? Was wird bereits umgesetzt und gelebt ?
Diese und noch mehr Fragen beschäftigten die Arbeitsgemeinschaften für Bildung und den Arbeitskreis Selbstaktiv, so dass sie bei der Veranstaltung Institutionen der Modellregion für Inklusion im Rhein-Neckar-Kreis die Möglichkeit gaben, ihrer erfolgreiche Arbeit beim „Markt der Möglichkeiten“ zu präsentieren.
Es stellten sich u.a. dar :
- Reha-Südwest, Regenbogen gGmbH, die seit mehr als 30 Jahren Menschen mit Han-dicap durch inklusive Angebote begleiten und zu diesen z.B. der inklusive Regenbo-gen-Kindergarten aber auch Wohngemeinschaften für Menschen mit Behinderungen gehören. ( Infos : www.regenbogen-ggmbh-ma.de )
- Die Waldhofgrundschule und die Johannes-Gutenberg-Förderschule, die bereits seit dem Schuljahr 2011/12 einen gemeinsamen zieldifferenten Unterricht in Klasse 1-4 praktizieren.
- Die Hans-Zullinger-Schule, die als Schule für Erziehungshilfe seit über 20 Jahren ei-nen wesentlichen Beitrag zum Gelingen von Inklusion leistet. Eine intensive Netzwerk-arbeit mit allen medizinischen und sozialen Fachbereichen zeichnet u.a. diese inklusi-ve Beschulung aus.
- Die Lebenshilfe, eine Vereinigung für Menschen mit geistiger Behinderung. Sie be-steht seit 1961 und widmet sich der Betreuung und Förderung geistig behinderter Kin-der, Jugendlicher und Erwachsener in der Stadt Mannheim. ( Infos : www.lebenshilfe-mannheim.de )
- „Gebärden verstehen“ ist eine pädagogische Informations- und Servicestelle für Ge-bärdensprache mit den Angebotsschwerpunkten : Diagnostik,Beratung und Begleitung für Eltern und Familien, Pädagogische Frühförderung u.v.m. ( e-mail : in-fo@gebaerdenverstehen.de )
- Die „Elterninitiative Rhein-Neckar Gemeinsam leben – gemeinsam lernen e.V.“ setzt sich seit genau 30 Jahren für Teilhabe und Gleichberechtigung von Menschen mit Be-hinderung in allen Lebensbereichen („Inklusion“) ein. ( Infos : www.elterninitiative-rhein-neckar.de )
- Die Maria-Montessori-Schule ist eine Förderschule, die als Bildungs- und beratungs-zentrum sehr viele Kooperationspartner hat und sehr eng mit den allgemeinen Schulen und den Berufsschulen zusammenarbeitet.
- Die SRH Stephen Hawking Schule ist ein Bildungs- und Beratungszentrum mit einem vielfältigen inklusiven Angebot für Schüler mit und ohne Körperbehinderung. Seit dem Schuljahr 2011/12 gibt es gemeinsame Klassen für Schüler mit und ohne Körperbehin-derung als kooperatives Bildungsangebot an der Justus-von- Liebig- Schule Mann-heim.
- Die Justus-von-Liebig-Schule ist als berufliche Schule das Kompetenzzentrum für die Aus- und Weiterbildungsbereiche in den Bereichen Ernährung/Gastro, Lebensmittel-handwerk und in den Handwerksbereichen Farbtechnik und Raumgestaltung, Textil-technik und Bekleidung sowie Körperpflege. Im Bereich des Übergangsmanagement gibt es ein breit gefächertes Angebot von AV-Dual, BEJ,VAB in Regelform und als Sprachanfängerklasse, Kooperationsklassen mit Förder-und Werkrealschulen, Grup-peninklusionsklassen u.v.m.
Es waren viele Menschen gekommen, um sich bei einem Standrundgang über diese viel-fältigen Angebote zu informieren. Bei leckerem Gebäck und Getränken kamen die Besu-cher miteinander ins Gespräch und hatten die Gelegenheit sich auszutauschen, was in großem Umfang genutzt wurde.
Bei einem Standrundgang, dem sich die Landtagsabgeordneten Dr.Stefan Fulst-Blei und Gerhard Kleinböck, sowie Bürgermeisterin Dr.Freundlieb und die Stadträtinnen Marianne Bade, Claudia Schöning-Kalender und Lena Kamrad anschlossen, informierte sich schließlich auch Herr Minister Andreas Stoch gemeinsam mit der Vorsitzenden der Ar-beitsgemeinschaft für Bildung, Sabine Leber-Hoischen, und dem Vorsitzenden von Selbstaktiv Mannheim, Michael Bachmann, über das vielfältige Angebot und die Best Prac-tice Beispiele.
Alle waren sichtlich von den gelebten inklusiven Beispielen beeindruckt !
( nächste Woche folgt : Teil 2 – „Die Podiumsdiskussion“ )