Die SPD-Gemeinderatsfraktion hat nach einem intensiven Auswahlverfahren Dr. Ulrike Freundlieb einstimmig aufgefordert, sich für die freie Stelle zu bewerben.
SPD schlägt parteilose Fachfrau aus Mannheim für die Neubesetzung des Dezernats III vor
Pressemitteilungen
Die derzeitige Geschäftsführerin der BIOTOPIA Arbeitsförderungsbetriebe Mannheim gGmbH überzeugte durch ihre fundierten Fachkenntnisse, insbesondere bei der Gestaltung des Übergangs von der Schule in den Beruf, sowie durch ihre große Erfahrung und nachgewiesenen Erfolge im Bereich Management und Steuerung. Gerade ihr beruflicher Werdegang und ihre persönliche Ausstrahlung haben die Fraktion überzeugt. Frau Dr. Freundlieb ist parteilos.
Anpassung an neue Herausforderungen
Der Gemeinderat hat 2007 einen grundlegenden Umbau der Verwaltung beschlossen, der den zeitgemäßen Anforderungen gerecht werden sollte. Ein Baustein – wenn auch nicht der wichtigste – war die Reduzierung der Anzahl der Dezernate. Die aktuellen personellen Veränderungen werden zum Anlass genommen, die Grundstruktur der Verwaltung einer Neubetrachtung zu unterziehen. „Change“ bedeutet für uns die Anpassung an aktuelle Herausforderungen. Insbesondere die deutliche Ausweitung der Aufgabenfelder in qualitativer wie quantitativer Hinsicht veranlasst uns zu einer Neustrukturierung. Dies ist vor allem relevant für die Mammutaufgabe „Konversion“ mit 510 Hektar umzuwandelnder Fläche: Sie bedeutet eine besondere Kraftanstrengung für die Stadt und wir möchten die Bürgerschaft auf breitester Ebene beteiligen, was sich insbesondere auf das Stadtplanungsdezernat bezieht. Weitere große Aufgaben sind die Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2020 sowie die Klimaschutzkonzeption. Von besonderer Bedeutung sind für die SPD der schnelle und umfassende Ausbau der Kinderbetreuung und die Fortentwicklung der Bildungslandschaft.
Vorschlag für neues Verwaltungsmuster
Vor diesem Hintergrund schlagen wir zusammen mit den Fraktionen von CDU und Bündnis 90 / Die Grünen eine Veränderung der Verwaltung nach folgendem Muster vor: Oberbürgermeister: Ratsangelegenheiten, Öffentlichkeitsarbeit, Wahlen, Marketing, Strategische Steuerung, Organisation, Personal, Recht, gesetzlich zugewiesene Aufgaben, thematische Querschnittszuständigkeiten (ohne Konversion, Integration und Stadtteilorientierung) Dezernat I: Finanzen, Beteiligungscontrolling, Immobilienmanagement, Informationstechnologie, Sicherheit & Ordnung (ohne Bürgerdienste) Dezernat II: Wirtschaftförderung, Arbeitsmarkt, Soziale Sicherheit, Wohnen, Senioren, Archivwesen, Kultur Dezernat III: Kinder, Jugend, Familie, Gesundheitsförderung, Bildung Dezernat IV: Umwelt, Stadtteilorientierung (mit Bürgerdiensten), Integration, Ver- und Entsorgung, Nahverkehrsplanung Dezernat V: Stadtentwicklung, Bauen, Infrastruktur, Konversion, Freizeit und Sport.
Den Haushalt kooperativ beraten
Gemeinsam werden wir den Oberbürgermeister bitten, einen entsprechenden Vorschlag zu formulieren. Wichtig ist, die Steuerungsfähigkeit des Konzerns „Stadt Mannheim“ vor dem Hintergrund einer eindeutigen inhaltlichen Aufgabenauswertung optimal sicher zu stellen. Die anstehenden Haushaltsberatungen wollen wir nutzen, um die Zukunft der Stadt konstruktiv zu gestalten. Im Geiste „Neuer Sachlichkeit“ soll es um Gemeinwohlorientierung statt Konfrontation gehen. Wie wichtig dies in der aktuellen Zeit ist, haben nicht zuletzt die Haushaltsberatungen 2010 mit der Verabschiedung des umfassenden Haushaltsstrukturprogramms gezeigt. Schließlich spiegelt die Erweiterung der Verwaltungsspitze auf fünf Dezernate das Ergebnis der Kommunalwahl 2009 wieder.
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