Dr. Weirauch (rechts) mit seinen FraktionskollegInnen Dr. Schöning-Kalender (2. v.l.), Prof. Kämper und Drakul
Bei der zweiten öffentlichen Fraktionssitzung nahm die SPD zahlreiche Anliegen der Bürgerinnen und Bürger auf. Unter anderem ging es um die Feudenheim-Schulen. Hier geht es um die Frage nach einem neuen Fluchtweg.
Bürgerinnen und Bürger reden – Stadträtinnen und Stadträte hören zu. Unter diesem Motto stand auch die zweite öffentliche Fraktionssitzung der SPD in diesem Jahr, dieses Mal in Feudenheim. Schon im Vorfeld der Veranstaltung war klar, dass die Zukunft der Siedlung im Adolf-Damaschke-Ring im Vordergrund stehen würde. Die SPD will die jetzigen Mieterinnen und Mieter absichern.
Die Forderung: Alle Menschen, die bleiben wollen, sollen ein Angebot in der Siedlung bekommen zu einem Mietpreis zwischen 7 Euro und 7,50 Euro – entweder in einer sanierten Wohnung oder in einem kostenoptimierten Neubau. (Artikel: Bessere Aussichten für Mieter im Adolf-Damaschke-Ring). Einige andere Themen nahmen die Stadträtinnen und Stadträte ebenfalls für ihre weitere Arbeit mit.
Jubiläen der Feudenheim-Schulen stehen an
Ein klar geäußertes Anliegen ist ein neuer Fluchtweg, der wegen Brandschutzbestimmungen am Pavillon des Feudenheim-Gymnasiums benötigt wird. Die Feudenheimer SPD-Stadträtin Lena Kamrad bestätigte: „Der Brandschutz hat selbstverständlich Vorrang. Es ist aber nicht ohne weiteres nachvollziehbar, warum der Schulunterricht erlaubt ist, aber andere Versammlungen, wie Elternabende oder Schulfeste aus Brandschutzgründen nicht mehr stattfinden dürfen. Gerade im Hinblick auf die Jubiläen der Realschule und des Gymnasiums im nächsten Jahr wäre eine Lösung zum Beispiel durch eine Brandschutztreppe wünschenswert.“
Zukunft der Epiphanias-Kirche
Bezirksbeirätin Malin Melbeck brachte die Forderung nach einer Beleuchtung der verlängerten Spessartstraße bei der Schranke in Richtung des Mannheimer Hockey-Clubs zur Sprache. Die Verwaltung lehnt die Realisierung mit Verweis auf die hohen Kosten ab. Stadtrat Dr. Boris Weirauch wird sich dafür einsetzen, günstigere Varianten, etwa eine Bodenbeleuchtung, durch die Stadtverwaltung prüfen zu lassen.
Darüber hinaus bat die Initiative zum Erhalt der Epiphanias-Kirche um Unterstützung gegen die Abrisspläne der Evangelischen Kirche. Sie wirbt für ein verändertes breit angelegtes gesellschaftliches Nutzungskonzept und argumentiert mit der Verwurzelung im Stadtteil. Die SPD sagte im Rahmen ihrer Möglichkeiten Unterstützung zu.