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Gemeinsam zur Generalsanierung des Nationaltheaters

Pressemitteilungen

SPD-Fraktionsvorsitzender Ralf Eisenhauer

Die Mannheimer SPD-Gemeinderatsfraktion hält die Generalsanierung des Nationaltheaters für notwendig und richtig. Für die Finanzierung sind Bund, Land und privates Engagement erforderlich.

Fraktionsvorsitzender Ralf Eisenhauer erklärt: „Die Generalsanierung des Nationaltheaters ist notwendig. Dies ist unsere feste Überzeugung nach allen Informationen, die uns vorliegen. Wir wollen uns jetzt deshalb auf die Frage konzentrieren, wie die Sanierung des Hauses am Goetheplatz finanziert werden kann. Zudem ist es wichtig, das Thema und die bevorstehenden Aufgaben stärker in die Stadtgesellschaft hineinzutragen.“

Zugleich ist es entscheidend, an einem Strang zu ziehen. Eisenhauer sagt: „Nur mit allen Kräften vereint können wir die notwendige finanzielle Unterstützung für das Nationaltheater erreichen. Klar ist, dass es die Stadt alleine nicht stemmen kann.“

Die SPD weist die Kritik der CDU wegen mangelnder Transparenz am Verfahren zur Kostenfeststellung zurück: „Nicht nachvollziehbar, zumal der zuständige CDU-Kulturdezernent Grötsch federführend beteiligt ist“, erklärt der SPD-Fraktionschef. „Der Oberbürgermeister hat gegenüber dem Gemeinderat sehr klar erläutert, wie transparent und stringent das Verfahren betrieben wurde. Wir haben jetzt eine gute Entscheidungsgrundlage.“ Für Eisenhauer ist jetzt auch nicht die Zeit für kleinliches Parteiengeplänkel: „Es geht um einen Kraftakt, den wir nur gemeinsam schultern können, wir fragen ja auch nicht ständig nach der Leistungsbilanz des CDU-Kulturbürgermeisters.“

Denn für die SPD steht auch fest: „Wir brauchen das Nationaltheater mit seiner Strahlkraft weit über Mannheim hinaus. Vor allem brauchen wir es aber für die Mannheimerinnen und Mannheimer“, so Stadtrat Thorsetn Riehle. Der kulturpolitische Sprecher weist darauf hin, dass das Nationaltheater schon seit Jahren viel mehr als Oper, Schauspiel und Tanz für Kinder, Jugendliche und Erwachsene biete. „Es lädt zur aktiven Beteiligung ein – z. B. bei der Bürgerbühne, der jungen Mannheimer Bürgerbühne oder im Kinderchor. Es bietet Platz zur Begegnung und zur Diskussion“, nennt Riehle nur einige Angebote, die sich an ein großes Publikum richten. „Das Nationaltheater ist damit Kunststätte und Bildungsort zugleich.“ Ein generalsaniertes Haus könne und solle aber nach dem Willen der SPD noch stärkerer Bestandteil der Stadtgesellschaft werden.

 

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