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Alternativen zur bisher angedachten Baumfällung am Rheinhochwasserdamm prüfen

Pressemitteilungen

Stadtrat Thorsten Riehle

Die SPD will im Vorfeld der Info-Veranstaltung am 13. Juli wissen, ob und welche Alternativen es zur bisher angedachten Baumfällung am Rheinhochwasserdamm gibt. Dazu hat sie eine Anfrage im Gemeinderat eingebracht.

„Die bisher vorgesehenen Planungen wollen wir so nicht einfach hinnehmen und haben deshalb eine Anfrage an die Verwaltung gestellt“, teilt Stadtrat Thorsten Riehle mit. „Wir wollen von der Verwaltung wissen, ob und welche Möglichkeiten sie sieht, möglichst viele Bäume entlang des Hochwasserdamms zwischen Großkraftwerk und Lindenhof zu erhalten.“

Der Rheinhochwasserdamm zwischen dem Großkraftwerk Mannheim (GKM) und dem Lindenhof ist stark sanierungsbedürftig und soll auf einer Länge von 3,7 Kilometern erneuert werden. Der Plan des für die Arbeiten zuständigen Regierungspräsidiums sieht dabei vor, auf beiden Seiten des Damms eine baumfreie Zone mit einer Breite von insgesamt 30 bis 50 Metern zu schaffen. Dafür müssten offenbar bis zu 1000 Bäume gefällt werden.

Riehle sagt weiter: „Die Verwaltung sollte Berichten nachgehen, wonach die Arbeiten auf vergleichbaren Dämmen in anderen Regionen Deutschlands weniger Auswirkungen auf das Gebiet hatten.“ Dies solle noch im Vorfeld der Bürgerinformationsveranstaltung am 13. Juli geschehen.

Klar ist, dass der Hochwasserschutz immer gewährleistet sein muss. „Es ist uns wichtig, einen sachlichen Dialog darüber zu führen und das Vorgehen für die Bevölkerung transparent zu gestalten“, so die für den Lindenhof zuständige Stadträtin Prof. Dr. Heidrun Kämper.

 

 

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